Race-Blog

BERLINA ROCKER – team2012.at

Man hört es oft von seinen Leidensgenossen…Rock das Ding, Hau rein, Gib Gas oder lass es Krachen. Na gut dann mach ma das halt. Berlin ist eine verrückte Stadt. Genau für mich optimal oder besser gesagt maßgeschneidert. Denn wenn man sich Jahr für Jahr im Training quält mit Familie und Job auf gleich kommen muss um Leistung zu bringen, dann muss man schon ein wenig verrückt sein. Es ist und bleibt ein Hobby.

Die Vorbereitung war gut. Die letzten Rennen waren gut. Die Vorzeichen standen gut.  Somit fliegt man etwas entspannter zu einem der größten Rennen und der schnellsten Strecke der Welt. Und das die schnell ist hat Eliud Kipchoge (KEN) mit seinen WELTREKORD mehr als deutlich bewiesen.

Eines vorweg….. Mega Stimmung, Top Veranstaltung was die Organisation betrifft! Immer mehr verkommt der VCM zu einer Kaschperltheaterveranstaltung, wenn man weltweit bei Marathons startet. 09:15 Uhr war es dann soweit…. The Show must go on

537017246_1280x720

Vom Start weg fand ich gleich mein Tempo von 3:58, was ich auch sehr lange lief. Doch ab KM10 kam dann dieser sehr lästige störende Schwindel … Bis KM 31 fühlte ich kein Lauftempo, kam in keinen Laufrhythmus so richtig rein???? Dachte zwischen KM28 und KM 31 ich falle jeden Moment um…… Von KM31,5 bis KM36 war es dann vorbei mit besoffen sein. Da fühlte ich wieder den Asphalt und hatte das Tempo endlich wieder im Griff. Aber nur bis dahin…. Fuck aber auch….. was war das? KM36 bis ins Ziel dachte ich, ich Laufe Schlangenlinien und ohne Uhr hätte ich große Probleme gehabt den Pace gleichmässig zu laufen. Musste ständig auf die Uhr blicken um das Marathontempo nicht zu schnell oder zu langsam zu laufen. Bei der Analyse nach dem Rennen bin ich bis auf die letzten drei KM gleichmässig gelaufen. Viel schlimmer war aber das Gefühl des umfallens. Bei KM 40 war ich dann vom Kopf her schon so angeschlagen, weil es extrem anstrengend war sich ständig so stark zu konzentrieren nicht um zufallen und gerade zu laufen. Bei jeder Labe hab ich 5-6 Becher gesoffen um den Flüssigkeitsverlust so gut es geht auszugleichen.

sportograf-137493748_lowres.jpg

Ab hier begann ich auch schon zu rechnen ob es sich ausgeht, weil ich mittlerweile auf 3:59/km gefallen war. Als ich nach 12x nachrechnen (Kopf war voll) endlich wusste „das geht sich aus“ nahm ich etwas Tempo raus um sicher ins Ziel zu kommen. Alter Schwede was ich wohl an diesen Tag hatte ist mir immer noch ein Rätsel?? Beine waren sehr gut!! Und es hat ein weiteres mal gezeigt das mein Kopf sehr stark ist und ich lange mit jeder Situation umgehen respektive kämpfen kann. Jetzt heisst es gut regenerieren und Fokus auf die ÖM im Halbmarathon im Oktober.

IMG_9986

 

2:49:18 – Ziel erreicht die 2:50 beim zweiten Anlauf geknackt !!!

Danke an meinem Coach Roman Weger der mich wieder einmal sehr gut unterstützt hat. Es macht viel Spass mit Dir!!!

Danke an meinen Buddy Sascha Bauer der mich seit 2016 zu jedem Marathon begleitet und mir viel Sicherheit gibt. www.saschabauer.com

Danke an meinen Kollegen Christoph Pomper (Sportmasseur) der meine Beine mit Muskelpflege immer fit gehalten hat. www.team-sporttherapie.at

Danke an meine liebe Petra die mich seit 7 Jahren zu 100% unterstützt, das ich meine Leidenschaft leben kann!

#team2012.at #laufwerk #teamsporttherapie #ausdauervutter3 #beaster #apothekeflötzersteig #sweetsporttraining